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Marina Ackar





Als Absolventin der Kunsthochschule HFG Offenbach, wo sie ihr Studium als Designerin für visuelle Kommunikation abgeschlossen hat, und als professionelle Fotografin seit mehreren Jahren weiß Marina genau, was sie tut und warum sie dies tut. In ihren Arbeiten bietet sie einen Blick durch die Oberfläche des Mediums, indem sie die Person in das Zentrum des Suetts bewegt. Auf diese Weise tendieren ihre Fotografien dazu, die gegebene Vielgestaltigkeit eines Individuums zu idealisieren, anstatt eine romantisierende Erzählung normalisierter Motive oder Identitäten zu schaffen. Sie tut dies mit der Gewissheit, dass es in (ihrer) Fotografie keine reine Objektivität gibt. Stattdessen kann der Rezipient einer tiefgründigen künstlerischen Praxis beiwohnen, die auf ihrem Ausdruck durch das Medium beruht. Das ist wahrscheinlich der Grund, warum sie sagte: "Wenn es keine menschliche Existenz gäbe, würde ich nicht fotografieren". Damit setzt sie sich mit dem Rätsel der menschlichen Existenz auseinander: Nicht indem sie zeigt, wie sie angeblich ist, würde dies nicht ihrer Integrität entsprechen, sondern indem sie ihre künstlerische Perspektive auf die Ungewissheit von Individuen anbietet, die nur gelegentlich gescoutet werden .


Coming from the art school HFG Offenbach where she gradueated as a designer in a visual comunication and being a professional photographer for several years, Marina knows exactly what she is doing and why she is doing so. In her works she is offering a look through the surface of thesheer medium by moving the model’ is persona to the centre of the suet. By doing so her photographs tend to idealize the givenmultitude of an individual instead of creating a romanticizednarrative of normalized motifs or identities. She does so with the certainty that there is no pure objectivity in (her) photography. Instead the recipient can witness a profoundartistic practice that is based on her expression through the medium. That is probably why she said: ‚If it were not for human existence, I would’t be taking photos.‘ Thus she is tackling the enigma of human existence: not through showing how it supposedly is, this would not suit her integrity, but by offering her artistic perspective on the unsettledidentity of individuals that
are mostly scouted on occasion.


Text: Simon Lunkenheimer


„Marina Ackar Arbeiten zeigen die Möglichkeiten des Mediums Fotografie, die weit höher reichen als die reine Abbildung der Realität.
Viel mehr wird hier eine künstlerische Atmosphäre geschaffen, die gleichzeitig existenzielle Fragen aufwirft und zwar ohne umfangreiche Eingriffe der digitalen Bildbearbeitung. ”

- Dr. Ana Karaminova, Eröffnungsrede, Frankfurt 2017


VITA:


2007: Abschluss an der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main
Fachbereich: Visuelle Kommunikation
Fachrichtung: Audiovisuelle Medien
Zu meinem Kunden zählen:
European Central Bank/ Head of digital,  Lacoste, Alpha Industries, Gerry Webber,
Kaveandbelle, Procter & Gamble, Rena Lange,
Lika Mimik, Fur Daisy, Stee-atelier, Coco Lores,Max Planck Institute etc.
Ausgewählte Ausstellungen:
Kapelle, Uniklinik Frankfurt (2019)
Institut für KP, Frankfurt am main
P.Connection, Frankfurt am Main
Street Art Gallery, Frankfurt am Main
Atelierfrankfurt, Frankfurt am Main
Gruppenausstellung, Kunstverein Coburg, Coburg
Atelierfrankfurt, Frankfurt am Main
Atelierfrankfurt, Frankfurt am Main
Ausgewählte Publikationen:
Page Magazin, Germany
Vogue Germany
Journelles, Germany
Fame magazine, Germany
HINGE VOL.141 Magazine, Hong Kong
Frame #57 Design Magazine, Amsterdam
Fairy Tail Magazin, Thomas Beyerle, Frankfurt